Band 
Sechster Theil.
Seite
544
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544 Geschichte der Streitigkeiten

der Vater, und vom Vater die Gottheit, dieMit dem Vater gleich ist.,»

Lnm. ca/-. IV. x. 8 * 5 .

V. Noch wird besonders die Wahrheit derMenschennatur Christi und ihrer Vereinigungmit der göttlichen, aus der Beschaffenheit undAbsichten seines Leidens und Sterbens Hergelei«tet, und besonders auch eingeschärfet, daß er auchnach der Auferstehung eben die Menschennatttkbehalten, die er vorhero gehabt.

Anm. i. ca/>. V. x. 82z.

Anm. 2. Von den historischen Umständen dieses Briefsist §. XXIX. I. hinreichend Nachricht gegeben werde»-

Anm. g. Wenn man den dogmatischen Inhalt diesesSchreibens unpartheiisch erwcgct, so-wird es nichtfehlen, einige besondere Umstände ;u bemerken, unketdenen wir hier zwey empfehlen, einmal, daß desstorii nicht mit einem Wort gedacht wird. Leo hatan andern, von uns bemerkten, Stellen, häufig gn»Sseine Entfernung von aller Neigung zu den damals v»tnestorianisch gehaltenen Lehrsäzen deutlich bezeigestallein in diesem Brief wäre es noch nöthiger gewcseistda ihm bekannt seyn muste, daß die eurychianisch«' Parthei jeden Widerspruch gegen sich vor nestorianWhielte, und dahero auch gegen den Brief scheinbarEinwürfe nehmen können; hernach, daß nicht a^Terminologien der Morgenländer, die selbst zucevon vorgeschrieben worden, darinnen zu finden:richtiger Beweis zu der Beobachtung, daß die ga»^Lehrform von der Person Christi nicht dem Leo zuj»'schreiben.

Anm. 4. Allerdings hat Leo in andern Briefen, sonbek«lich in dem obcngedachten an K. Leo, und in sei»AReden eben diese Lehren vorgetragen, sie sind aber a»später geschrieben, als die Kirchenversamlung zu^h^cedo». Man kann indes hier vergleichen, Hrn. <Srie§dachn unter Hrn. D. Semlers zu Halle 1768- ^

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