Band 
Sechster Theil.
Seite
589
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mir Eutyche und deßen Freunden. 5 89

Beweis, jedoch noch mit Bescheidenheit. Man kannhier noch Ä.eqmms clilt. 6e cjuibusäsm LUAoricarilsuz,Huikins IHur)'cde5 süic^ue unius nswise in Llu'ilio scl-kerkore? dsereün tuam rucdzntul', vergleichen. Sie istdie zweite der seiner Ausgabe der Werke des Johannvon Damaskus vorgesehen Abhandlungen und siehetx. Z2. chg.

§. GIV.

Und hier endigen wir das zweyte'StüLdieser Abtheilung, in welchem wir aus den vor-herge amleeen Nachrichten von den streitendenTheilen erweislich vorgetragenen Lehren undWidersprüchen, die wahre Beschaffenheit derDogmarik und Polemik jeden Theils vorzu-stellen, versprochen. Iezt wollen wir drittenseinige Vorstellungen neuerer Gelehrten von denwir Eutyche geführten Streitigkeiten mitthei-len ; machen aber vorhero einige dahin gehöri-ge Anmerkungen. Es ist unleugbar, daß überEutychis und seiner Freunde Lehrbegrif beyweiten nicht so viel Uneinigkeit unter den neuernGelehrten ist, als über Neftorii Lehre. Je-ner findet weder so viele scharfe Ankläger, nochVertheidiger. Dieses hat einen sehr guten-Grund. Wenn man, wie billig ist, iezt vonEutyche und seinen Freunden vor der Kirchen-versamlung zu Chalcedon redet, ohne auf diespätem Monophysiten zu sehen, so fehlet es andein reichen Verrath, den wir bey dem Nefto-ri» zu Diensten haben: es fehlet an Swf zurKlage und zur Entschuldigung. Unterdeßenwird man doch bemerken, daß wol die meistenStimmen sich in der Verdammung des Euty-