mir Lmyche und deßen Zrcnnden. 6oi
der Vereinigung aus zwey Naturen bestan-den, nach derselben aus einer, so glaubt Le-hmen, daß unter allen Erklärungen des Com-befis seine die beste sey, die dahin gehe: „die„Eutychianer haben eine Natur gesaget,„nicht so, daß das Fleisch, oder die Menschheit,,in Christo gefehlet, entweder durch eine Ver-„wandelung, oder durch eine Verschlingung,„oder Niederlegung; sondern daß nur diejenige„die eigentliche Natur sey und heiße, welche die„vornehmste ist, nicht die geringere, diejenige,'„welche eine andere hat, nicht diejenige, welche„von einer andern gehabt wird, und der höhern,„die sie hat, zugehöret. „
An«n. Nor.-in Osmslc. 6s tigerest ca/>. I-XXXH. rom. I.«per. p. 100. Die Stelle des Lombesiseu» stehet inder Vorrede zu Basilii von Geleucien -Homilie, iusuÄsr. bibl. ro,». l. x. ;6y. Lequien berufet sichauch auf ungedrukte Noten deßelben zu GregoriL desWunderthaters
VHI. Hiob Ludolf tritt auch auf Die ge-lindere Seite und erinnert sehr richtig, baß sichnicht erweisen laße, daß Eutyches eine wahreVermischung beyder Naturen gelehret.
Änm. Lommenrsr. sä IMor. ^erbiox. x. 452. stzrh
IX. Sam. Basnage gehöret zur strengenParthei. Er beschuldiget den Eutychem, daßer wirklich eine Verwandelung der menschlichenm die göttliche Natur angenommen. DieserSchriftsteller bauet den Beweis auf das Anse-hen der vornehmsten Gegner, des Euftbii vonDorylaum, des Leo, des Theodoren, ohne zuPp 5 beben-