mit Luryche und deßen Freunden. 6 l;
ihnen standhaft verworfene/ sondern auch lo-gisch unrichtige Folgerung.
Anm. S. den fünften Theil S- 847-
VI. Es wurde nicht geftaget, ob diese
Einheit der Person des Sohnes, eine Verei-nigung zweyer Naturen vorausseze/ unddaher eine wahre Vereinigung vor sich
gegangen, welches beyde Theile zugaben.
VII. Eben so wurde nicht geftaget, ob dieNaturen, welche vereiniget worden, die göttli-ehe und die menschliche sind? welches beydeTheile immer einräumten und voraussehen;auch nicht, ob die mit der göttlichen vereinig-te M'nschennatur Christi eine wahre Meuschen-»atur sey, die aus Leib und Seele bestehe; wel-ches kein Theil erweislich geleugnet, obgleichauf der einen Seite die auf andern Verglei-chuugsgründen gebauete Beschuldigung, daßEulychsv mit Apollinare gleichen Irtum ha-be, den Verdacht, als leugne er, baß Christuseine Menschensele habe, erreget; auf der an-dern aber die eben so häufigen Klagen, baßEmyches die altern gnostischm und mani-Märschen Jrtümer billige, und die ausdrückli-chen Beschuldigungen, er sey ein Dbket, undhebe die Wahrheit der Menschennatur auf, ge-gen ihn zu streiten scheinen. Wie es aber über-haupt nur Folgerungen waren, die Eutyches'"cht eingestanden, so würden sie doch nicht ein-vial zu dieser Frage gehören von den Naturen,die vereiniget worden, sondern allenfals zu der
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