mit Emyche und deßen Freunden. 625
Verwandelung, sind ohne Zweifel Wörter,Ausdrüke und Redensarten: über die beydenersten ist auch gewis und heftig gestritten wor-den; allein da es höchst unwahrscheinlich ist,daß beyde Theile mit dem Wort verschiedeneBegriffe verbunden; vielmehr höchst erweislich,daß nicht über dies Wort Natur, sondern überdie beigefügte Zahlwörter gestritten worden, so" Muß auch in dieser Rüksicht der Schein einer^ Logomachie wegfallen. Viertens scheinet
zwar die gewis obgewaltete Streitfrage, ob! in öffentlichen Vortragen die Eigenschaftenund Handlungen derjenigen Natur, der sie we-' sentlich zukommen, genau beyzulegen, und als-^ denn, wenn sie von dem Concreto der andern
l Natur gesaget werden, durch Bestimmungen
' Und Einschränkungen auf diese andere Natur-auszudrüken, oder vielmehr alle Eigenschaften' Und Handlungen Christi ohne Unterschied von^ dem Concreto der göttlichen Natur wegen ihres' Vorzugs zu pradiciren? sich einer Wortstrei-! tigkeit zu nähern, indem auf der einen Seite die, Auslastung solcher Bestimmung an sich keinBeweis, daß sie verworfen werde, ftyn kan,wel-^ ches so gar viele biblische Stellen treffet, würde;auf der andern aber die sorgfältige Beibehaltungderselben, zwar sehr gut und nicht überflüßig,jedoch auch nicht unentbehrlich seyn kan. Alleindamals und unter den Umstanden, machte diesehr adfektirte Sorgfalt der ägyptischen Par-thei, alle, in der Menschennatur gegründeteVeränderungen Christi von dem Concreto der'vr Theil. R r gött«