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mit Euryche und deßen Freunden. 6.9
verworfen, wirklich Irtümer sind; hingegenWen wir ihre Dogmarik nicht zu billigen:Wenn wir auch zugeben, daß gelehrte Gliederdieser Parthei, daß ein Dioskurus, richtigerTracht, als geredet; so ist doch einmal dieses"icht von allen, selbst von Eutyche, so erweiö-iich, als zu wünschen, hernach schon das einFehler, solche zweydeutige Redensarten zu billi-gen, ein gröserer, sie gegen anderer Widerspruchhartnäckig zu vertheidigen, und ein noch gröss-er, sie andern als unentbehrliche Merkmale derDtthod-oxie aufzudringen, von welchem leztcrnDioskurus nicht freigesprochen werden kan.Aus diesem werden unsere Gedanken über dieVierte Frage, ob Emyches ein Kezer sey?leicht sich vermuthen laßen. Daß er selbst beyallen Fehlern einen Grundirtum vertheidiget.Wen wir nicht zu sagen. Er hat zwar seinekehre, den einzigen Saz von der Homousieausgenommen, standhaft gnug vertheidiget.Es fehlte ihm nicht an Anhängern; er hat aberdeine Parthei, keine von andern abgesonderteSottesdienstliche Gesellschaft gestiftet. Undvach diesen Kennzeichen eines Kezers ist Euty-Ü)e§ mit diesem Namen billig zu verschonen.
Auch hier verglcrche den fünfrcnTheilS.92i.u.f.
§. cxm.
Sehen wir aber diese Handel auf der prakti-schen Seite an, und untersuchen die Art und Wei-se, wie die Streiligkeir geführet und behandeltworden, denn müssen wir sehr vieles von unsern
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