Band 
Sechster Theil.
Seite
647
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der msnophpstrischm Streitigkeiten» 64s

re Anhänger des Theodostt gewaltthätig ver-fahren. Ein groser Theil der Manche verei-nigte sich mit der herrschenden Parthei, seheviele blieben aber auf ihrem Sinn. Der Kai-sir gab sich neue Mühe, zu verhindern, daßDheodosius nicht neue Unruhe stiften möge. 2-Dieser Mann verschwindet ganz aus der Histo-vie. Die spatere Vereinigung der K. Eudokiawit der chalcedonischen Parthei hatte nunwol den Nuzen, daß noch mehrere ihrem Bei-spiel folgten und die öffentliche Ruhe völlig wie-der hergestellet wurde. Doch ist es wol gewiS,daß nicht allein unter den München gnug Ge-gner übrig geblieben, sondern auch sie ihre vonden andern abgesonderte Gemeinen erhielten;sie scheinen aber vors erste in der Stille gelebet,und vom Kaiser Dultuug genoßen zu haben;bis sich die unten zu erzehlende Veränderungenunter dem K. Basilisko und dem K. Zeno zu-getragen.

Anm. r. Wir haben hier eine kurze Crzehlung diesesersten Ausritts monophysirischer Unruhen geliefert/deßen Andenken uns durch eine Menge von Urkunde«?und Berichten der Geschichtschreiber empfolen worden-Unserm Zwek wird es angemcßm seyn, dieft Quelle»iezt anzuzeigen, und zugleich >«och aus denselben eini-ge uns besonders wichtige Umstände zu bemerken. DieUrkunden sind erstlich einige Aktensiüke, welche i»dem dritten Theil der Akten des Concil« von Ehalte-Von uns aufbehalten worden und in Mansi colleÄ.smxlist, rom. vn. /u sinden. Sie sind diese: i) x>-48z. K. Marti«,« Schreiben an den B- Makariunr«nd die Mönche von Sinai, griechisch und latei-nisch, ohne Anfang, und Zeitmerkmake. Dieses istwol eines der spatesten- Außer den historischen Nach«richten von dem durch Tbeodosium in ssalastma, und

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