Band 
Sechster Theil.
Seite
766
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-66 Geschichte

msniscli-mr. Kan denn aber keine andere Art von Ak-ten hier statt haben, als ein Loncilienprvtocoll? Wiewollen nun hier nicht widersprechen, leugnen abernicht, es vor eine unerwiesene Begebenheit zu halten.S. Duvalois stich 6e ?eno kllllttue, ca/>. 2. p»glSUN. LLL(ll.XXVm. §. 14. und Manfi rosr. VII. p.1017. lgg.

Anm. 2. Unter Akacii Nahmen ist ein Schreiben anPeter den Garber vorhanden, in welchem der Lehrsaz,daß einer der heiligen Dreieinigkeit gekreuziget worden,auch als Justiz zu dem Dreimalheilig, verworfen wird.Es siehet bei Mans, g. 112,. chg. Dieses Schreibenwird nun vor ein Synodalschreiben gehalten. Es istaber einmal noch eine sehr grose Frage, ob es über«Haupt acht sey, wovon wir unken noch einmal redenwerden; hernach, ist in dem ganzen Schreiben dochnicht der geringste Grund zu finden, warum es vorein Synodalschreiben zu halten; endlich, wenn Aka-crns den Fullo wirklich auf dieser Versamlung inBann gethan, so kau dieses Schreiben dazu nicht ge«hören, in welchem kein Wort vpm Kirchenbann stehet.So hat anch daßelbe keine Zcikanzeigen; das nachher!-ge etwas beßere Vernehmen aber zwischen Akaer'o undPerern karr allerdings ein Grund seyn, anzunehmen,baß, wenn Akacius es geschrieben, dieses in unserePeriode, und zwar ehe Peter verjaget worden, ge-höre.

II. Zu Rom unter Simplieio, ebenfalswider den Peter Fullo.

2 lnm. Daß zu Rsm der Peter verdammt worden, istwol kein Zweifel; aber von welchem Papst, das ist ei-ne andere Frage. In den Lonciliensamlungcn undzwar bei Msnft rom. VII. g. 10^7. lgg. finden sichdrey Briefe unter denen, die P. Felix geschrieben ha-ben sol, griechisch und lateinisch ohne alle Merkmaleder Zeit, die wir naher kennen müßen. Der erste istan Peter, Bischof 5» Anliockien, gerichtet und ist

' eine theologische Widerlegung des Zusazes zum Drci-nialheilig. Historisches ist nichts darinnen, als daßaus den morgenlandischen Provinzien zvegen dieserSache viele Klagen über Perern eingegangen- Der