Band 
Sechster Theil.
Seite
783
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der monsphysitischen Streitigkeiten. '78z

noch dazu es als eine ungewiße Sage meldet, daßAkacius der Verfaßer sey. Selbst die römischen Pap-ste, die so heftig gegen den Akacinm geschrieben, ha-ben nicht es gcwaget, ihm die Ausfertigung des -He-norikons zur Last zu legen. Man gehet daher amsichersten, die Behauptung vor sehr ungewis zu hallen.Nur das scheinet uns aus dem Inhalt klar zu ftyn,daß gcwis eine theologische Feder gebraucht »vordem

II. Daran ist aber nicht zu zweifeln, daßAkacius daran Antheil gehabt. Wenn manLiberati Nachrichten einstehet, so wird sehrwahrscheinlich, daß der Hauptinhalt gleichsamdie Friedensartikel sind, welche zwischen denAbgeordneten des Peter Mongi und demAkacio verabredet worden: man siehet baldein, daß dem Theil, welcher der Synode vonChalceden abgeneigt gewesen, etwas verrv.jP-ger, und wieder etwas daher durch einen sichernS<Rüö von diesem verlangt worden. Im fol-genden wollen wir noch mehr zeigen, daß beialler Verwilligung, der Orthodoxie doch nichtsgeschadet worden, und das halten wir vor daSWerk des Macii.

Anm. S. §. XXIV. III. TLllemont hak schon p. Z25.so etwas gemuthmaßct, wir aber wagen etwas weiterzu gehen.

III. Die Hauptsache, welche die neuernSchriftsteller nicht sorgfältig gnug bemerken,ist diese, daß das Henotikon nach seiner erstenBestimmung und daher nach seiner wahren Ge-stalt, kein algemein Gesez gewesen, noch seynsollen, sondern eigentlich nur allein die Spal-tung zu Mxandriey betroffen. Es ist daher

auch