Band 
Sechster Theil.
Seite
835
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dermonophysirischenStreitigkeiten. 8zs

schnitte derselben, und daher wollen wir zuerstvon den Begebenheiten reden, welche von derBekanrmachung des Henortkons bis auf denTod des 5t. Zeus vorgefalle»>.

§- U.

Es wird nicht nöthig seyn, aus dem vorher-gehenden alles das zu wiederholen, was di'e ei-gentliche Lage dieser Handel bttnft. Nur einigeAnmerkungen dieser Art wird man uns hier zuMachen erlauben. '

!. Die vornehmsten Personen, welche zu derdamaligen Zeit an dieser Streitigkeit Antheil nah-men, waren diese. Zu Rom war SttNplictusBischof, ein heftiger Vertheidiger der Synodevon Chalcedsu, ein eben so heftiger Feind allerihrer Gegner, besonders des Peters Mönch zuAlexandrim und des Peters des Garbers;

hingegen ein Beschüzer aller derer, welche, wieer, dachten, besonders des Talifta. Schondamals war die Freundschaft zwischen ihm undAkacio kalt, sehr kalt, obgleich nicht aufge-hoben.

U. Dieser Akacius war noch Bischof undPatriarch zuConstantmopel, ft> wie er es nocheine lange Reihe von Jahren gewesen ImGrund war er dem chalccdonischen Lehrbegrifsehr ergeben, hatte aber nunmehro von der Syn-ode selbst andere Gedanken, er sahe sie als ei-nen Zankapfel an, den man wegnehmen müße,- um Ruhe zu stiften. Akacius war sehr wahr-scheinlich der Urheber, vielleicht der Verfaßer,Ggg 2 gewis