Band 
Sechster Theil.
Seite
836
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8z6 Geschichte

gewis der Befchüzer des Hmotikons und in sei-nen Augen war jeder orthodox, der diese Forme!unterschrieb, er mogle nun von der Synode zuChalcedon denken, was er wolle. Sonst warer in.seinen Handlungen heftig und auf seine undseines Stuhls Ehre eifersüchtig, und genos dieGnade des Hofes, die ihm auch Macht schafte,seine Entwürfe durchzusezen.

M. Zu Alexandrien war nunmehro Pe-ter Mongus der Bischof, den der Hof undAkactus davor erkante. Vorhero ein Feindder Synode von Chalcedon, iezt ein Freunddes Henotikon, welches ihn nicht nöthigte, die-se anzunehmen, wo! aber sie nicht zu verdammen.Durch dieses Friedensmittel gewann er die Lie-be , wenigstens vom grösten Theil der Einwoh-ner von AteMldrien, von denen auch die eifrig-sten Anhänger der Synode, die von Proterioihren Unterscheidungsnahmen trugen, ihn alsihren Bischof erkanten. Seine Emsezung warmit Verjagung des Talaja verbunden. Er selbstwar nun ein Freund des Akacii.

IV. Zu AMiochren saß damals noch Ca-lendio, ein Freund und heftiger Freund derSynode. Peter der Garber hatte seine An-sprüche noch nicht aufgegeben; er war aber nichtin der Stadt, in welcher Jllus, der Befchüzerdes Talaja und des Calendio, die vornehmsteobrigkeitliche Person war.

v. Zu Jerusalem war Martyrius nochPatriarch.

VI. Aus