der nionophyjmschen Streitigkeiten. 8s?
nehmsten Auftritten nicht einmal Crwehnung ge-schiehet.
2 lnm. Der alte Schriftsteller ist Theodor»« Lector H. L./rör. II. H. ze. Dom Martyrio veriichert Ev'grin» /rör.III. 16. daß er an perec Monguin Syuodalschrei-ben erlaßen Von Gallusiio abcrLiberacu» c-?x. i^.daßer da? Henotckon unterschrieben und mit dem Arbanasiovon AlexanSrien, Mongi Nachfolger, die Gemeinschafterhalten. Beyde sezr Entychiu» 7 dm. II p «oz unterdie Monophysiten. Die in dem oben öfters gebrauchtenLeben des h, Eurhymii dem Mayryrio ertheilte Lobsprü-che sind der Grund, warum Baronin» »nn. «KH.XXX V.§. 2O. es nicht glaube» will; doch widersprechen ihm bil-lig Tillemonr o. ZZ2. und Pagi bey eben diesem Iahr§.26. Am besten handelt Leguren 7 dm. III. p. 171.von beyden, und entschuldiget Martyrium, theils Mltdermöglichen Orthodoxie des Henocikons, theils mit derUnwißenheit; glaubet auch, daß Martyrins unter de-nen sey, welche nach Evagrii Zeugnis Mongi Partheywieder verlaße». Dieses ist nun Muthmaßung; hingegenwird sich unten zeigen, ob Gallustius diese Parthey be-ständig gehalten. Vor unsere Historie ist es eine unerhcb--tiche Kleinigkeit, die wir aber nicht ganz übergehe»wollen.
§. VI.
Zu Conftantinopel waren in dieser Perio-de drey Patriarchen, von denen wir ebenfals ihrBetragen in Liesen Handeln kennen müßen, je-doch mit Ausschließung deßen, was eigentlichzwischen ihnen und den römischen Bischdffen vor-gefallen.
I. Akacius. Von diesem wißen wir nunzuverlaßig, daß er einen sehr großen Antheil andem Entstehendes Henotikons gehabt; daß ersolches selbst angenommen und diejenigen vor sei-ne Glaubensgenoßen erkannt, welche eben dieses
Hhh 5 cha-