88r Geschichte
Anm. Beide Stäke stehen bei Mansi rom. VII. p. i ivZ.
z. Schreiben einer römischen Synodean die orthodoxen Nettesten und Archiman-Leiten zu Constaminopel und in Birhy-nien. Sie berichtet, daß Vitalis und Mi-senus zur Verantwortung gezogen worden:daß sie zwar durch leugnen sich durch zu helfengesucht, allein der von ihnen selbst überbrachteBrief des Akacii habe sie überführet, daß siewol gewust, Akacius und Peter stehen in derKirchengemeinschaft. Man habe erführen, daßAkacius den Johann zum Bischof von Ty-rus gemacht, welchen er doch, wie den Petervon Antiochien, durch den römischen Stuhlverdammen laßen. Deswegen habe die Syn-ode Vitalem und Misenum ihres Amtesund der gottesdienstlichen Gesellschaft verlustigerkläret, und eben so vom Akacio den Schlusgemacht, daß er weder vor einen Bischof nochvor einen Christen zu halten sey. Dieser wirdausdrüklich ein Vertheidiger der eutychianifschon Kezerei genennet. Das Urtheil werdedurch Tutum dem Akacio überschikt. Nochwird angehänget, daß Akacius nach Verja-Nung des Kalendio den von ihm verdammtenPeter wieder eingesezt.
Anm. i. Dieses Schreiben stehet ebendas. x. nzy.
Anm. 2. Wie es jezi ist, scheinet es nicht ohne Verfäl-schung zu seyn. Unter dem Titel: Unterschriften derBischöfe, stehet nur eine einzige, Von LanSiSo, Bi-schof zu Tivolr, aus welcher aber zu ersehen, daß dieSynode beyden sserern, zuAlexanvrr'enund zuAntio-Ä-ien, «nd Akacio -as Anachema gesprochen,- her-nach