Band 
Sechster Theil.
Seite
883
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der msirophysitischen Streitigkeiten. 88 z

nach folget die Anzeige, das noch ;wcr und vierzigBischöfe auf eben die Art unterschrieben.

H. IX.

Obgleich des Nachfolgers des Felix, B.Gelasii zu Rom, in dieser Sache ergangeneBriefe der Zeitordnung nach hieher nicht gehö-ren, so enthalten sie doch von den Handeln, wel-che unter seinem Vorfahren vorgefallen, so man-nichfaltige Nachrichten, daß wir es vor einenFehler achten müßen, diese reiche Quelle hiervorüber zu gehen; wir werden uns aber blosauf das, was hieher gehöret, einschränken, unddas andere in die folgende Abtheilung diesesAbschnittes verspüren.

I. Aus dem Brief an den PatriarchenEuphemimn von Constaminopel, i. dieUrsache, warum Akacms verdammt worden,ist, weil er mit Kezern in die Kirchengemein-schaft getreten; und diese Verdammung ist eineFolge des Schlußes von Chalcedon widerEntychem. 2 . Es ist unerweislich, daß Pe-ter von Alexanderen sich gereiniget habe.

Anm. Num. I. bcy Maus» rom.VIII. x. 5.

II. Aus dem, dem Gesanden Fausto über«schiften Verhaltungsbefehl: i. daß weder er,noch sein Vorführer jemals den Kaiser in Banngethan, sondern dieses nur gegen die gottes-dienstliche Personen geschehen, welche bekannt,daß sie mit den Verrathern (praLvgricarorilrus)in Kirchengememschaft getreten: 2 . Akacmssey durch den Schlus der Synode von Chat-kedon verdammt; nicht als Urheber eines

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