der monophysirischen Streitigkeiten. 1217
den kan, mit denen das gewis unschuldig^ Land wegender Absezung geplaget worden. Fünf Jahr hat es nichtgeregnet, denn kamen Heuschreken, endlich die Pest.
2. An des Elia Stelle kam B. Johann 1 H- C- C.der denn dem Kaiser versprach, alles zu thun,was er wolte, that aber doch nichts, und bliebbey den Grundsazen seines Vorfahrens; darüberer viel ausstehen muste; doch auch sich mit Ge-walt schüzte.
Anm. Diese Nachricht des Theophams §.. XXIM. M.
-Z. wird in dem angeführten Leben des Gaba dahin er-läutert, der neue Bischof Johann habe versprochen, denGeverum in seine Kircheiigemcinschaft aufzunehmen,und die Synode von LbalceSon mit dem Anathema zubelegen. Da nun Gabas und die übrigen Vater in derWüste dieses gehöret, haben sie ihn versammlet beschwo-ren, daß er sich nicht mit Severo vereinigen, sondernlieber vor die Synode sein Leben lassen solte: er würdean ihnen treue Hülfe und Beystand haben; da denn Jo-hann sein Versprechen nicht erfüllte. Nun folgt die ab-scheuliche Historie mit dem neuen Statthalter und Hy-pario. B. Johann handelte als ein Betrüger und seztesich durch ein in die Stadt gezogenes Heer von zehen-rauftnS München in Sicherheit, und dadurch zwangensie den Kaiser, den B. Johann in seinem Amt zu lassen.
S. 56. x. zio. tgg.
§. XXVI.
In dieser Periode macht die Kkrchenver- J.§.samlung zu Sidon eine vorzüglich wichtige A-Begebenheit aus; wir haben aber so übel zu-sammen Hangende Nachrichten, daß man sichkeine vollständige Idee machen kan. So vielist gewis, daß K. Anastasius die Absicht ge-habt, durch dieselbe eine algemeine Ruhe her-zustellen. Auf der einen Seite wird es wahr-scheinlich, daßSoterich,B.zuCasarien inKap-
Ssö 5 padocien