Band 
Sechster Theil.
Seite
1018
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isiF Geschichte

padocien und Termsas auf derselben den Vor-sitz geführet und da ist wol kein Zweifel, daßdiese die Absicht gehabt,, die Verdammung derSynode von Chalcedon durchzusetzen; auf derandern aber sind doch Flavianus und Ellasnicht allein da gewesen, sondern haben auchdie Kunst gefunden, durch ihre Vorstellungenden Anastasius zu bewegen, die Synode wie-der aufzuheben. Es scheinet daher Aiiasta-sius wol die beste Absicht gehabt zu haben,welche beyde streitende Theile gemisbrauchet,und daher ist nichts herausgekommen.

Anm. Außer der §. XXllH. V. gelieferten Anzeige desMar-cellini, haben wir noch einige Nachrichten theil» beydem Theophanep. izz. Es sol Sorecich mit ZLenajasich vereiniget haben und um die Synode von Lbalcevonganz auszurotten, vom Kaiser die Haltung einer andernSynode zu Sidon begehret haben: sie wurde zwar zusam-menberufen, aber auch sehr schnell durch den vom Kaisergeschickten Obersten Eutroprum aufgehoben, der dem B.Flaviano und Eliä den Rath gab, von dem, was zuSidon vorgefallen, dem Kaiser Bericht zu erstatten.Flavian habe dem Kaiser gemeldet, daß er die drey al-gcmeinen Synoden annehme, und von der zu Chalcedongänzlich geschwiegen; Elias aber versichert, diese zu ver-werfen; theils il! dem Leben des Saba, wo gemeldetwird 56. g. 307. die Patriarchen Flavianus undElias waren zu Sidon gewesen, sie hatten schmeichle-rische und nachgebende Briefe an den Kai-

ser geschrieben und dadurch die Synode von Sidon, diedem rechten Glauben entgegen gewesen, getrennct. Da-durch waren Sorerick und Aenasas so aufgebrachtworden, daß sie jener Absezung zu bewirken gesucht;theils ist ei» unbedeutendes Stük aus den angeblichenAkten dieser Versamlung in den sct. concil. dlic. II. sct.i. aufbehalten, welches gewis falsch ist, daß man aufderselben Llavianunr mit groser Gewaltthätigkeit zurVerdammung der Synode zwingen wollen. Von dieser' Synode