der monophysitischen Streitigkeiten. 1021
und mit eben so viel List von den Orthodoxengesprenget.
Anm. §. xxv.
V. Es kam nun auf Eliam und aufFla-vianum an. Beide hatten sich in den Ver-dacht gesezet- daß ihre Erklärungen nicht red-lich wären. Der erste und sein abgeschikkerMünch hatten Geschiklichkeit gnug, den gutenÄnasmsium durch aufSchrauben gesezreAus-drüke zu betrügen und der erste blieb dahernoch in Ruhe.
Anm. S-§. xxv. IV. i.
V!. Hingegen Flavian war so glüklichnicht. Er war zwar so gefällig, selbst dieKirchenversamlung zu Chalcedon mit demAnarhema zu belegen. Demungeachtetwurdeer bald, auf eine uns nicht gnug bekante Art,abgesezet. Es scheinet, daß wenigstens derVorwand gewesen, daß man ihm die zu An-ttocdien enrstandne Unruhen und Blutbäderzur Last legte.
Anm. S. §. xxiv. m. l.
VlI. Nun öfnete sich eine neue Scene.Der Kaiser gab den erledigten Stuhl demSe-vcro. Gewiß that der Kaiser es nicht, umdie Akephaler zu erheben. Vielmehr musteSeverus ihm versprechen, das Henottkon an-zunehmen und mit denjenigen sich zu vereini-gen, die es annahmen, wie Timotheus. Se-verus sol sein Wort nicht gehalten haben. Erverdammte oie Synode von Chalcedon., Esist sehr glaublich, daß der größere Haufe zu