Band 
Sechster Theil.
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1045
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der monophysikischen Streitigkeiten. 104z

tene gute Idee iczt bereit, an ihn zu schreiben, undihn zu ersuchen, bei dem, was in Sichren borge»fallen, und welches die Zusammcnberufung einer Kir-chcnversanüung nöthig mache, Mittler zu werden;Dieses ist unterzeichnet: geschrieben den 12. Jennerund erhaltenden 28. Merz 515. und wahrscheinlichnur eine Uebcriezung: 2) P.-Hormisdä Antwort, vom4. April. Der Padst sch-eibet ganz bescheiden, jedochohne die Vorzüge des heiligen Peters zu vcrgeßcn,und seine Vorfahren kurz zu vertheidigen. Ueber eineKirchenversamlung könne er sich nicht eher e> klären;als bis er ihre Absicht erfahren, z) u. 4) ein Schrei-ben des D- Dorothei zu Thcsialonich, welches erdem kaiserlichen Gesanden Parricio mitgegeben, umdem Pabst zu ermähnen, die gute Gelegenheit des Frie-dens nicht fahren zu laßen, und -Hormisdä Antwort.Beide sind vor uns unerheblich.

M. Unter der Zeit hatte K. Anastasiusdie Kirchenversamlung nach Herakles ausge-schrieben. Das Circulare gieng auch nachRom, und wurde also der Papst ersuchet, selbstmit einigen ihm unterworfenen Bischöfen vordem ersten Iulii daselbst zu erscheinen. Eswürde wegen einiger in Scythien entstande-nen Religionsirrungen gehalten werden.

2lnm. Das kaiserliche Ausschreiben, wie es an -Horrms«sam ergangen, ist zwar früher, als der vorige Brief,den 28. Dec. 514. unterzeichnet, aber spater abgelas-sen, und erst den iz. Altai eingegangen. Es siehetebeydas x. z88. Die kurze Antwort des P. Hormis.da ebendas. von 8. Jul. beziehet sich auf die, durchfeine demnächst abzufertigende, Gesanden zu ertheilen-de Antwort.

IV. Ob nun gleich aus der Kirchenver-samlung zu Herakles nichts wurde, so gabdas doch die Gelegenheit, daß HormisdaSwirklich Gesanden, den V.Ennodtum, der B.