io 4 ? Geschichte
x. ZY2. kgg. voll von Theologie. P. -Hornrisda«sicher zwar seine persönliche Gegenwart auf der Kir-chenvrrsammlung als, sehr ungewöhnlich an, wil aberdoch kommen, wenn er versichert werde, daß die Syn-ode von Lhalceöon bestätiget werden und alle in Rombisher verdammte Kezer, Leestorius, Eurxckes,Droskurus, Timotheus, Peter (Mongus) Akacius,und Peter von Antrocknen verdammt bleiben sollten.Dieses Brief ist den n. Aug. 515. geschrieben: 4) K.Anastasii durch die zurükgehenden Gesunden über,schikte Antwort auf vorherstehenbes Schreiben, x. Z 95 -Anastastus beschwehret sich sehr, daß man an seinerund der Griechen Orthodoxie in der Lehre von derPerson Christi, die denn wiederholet wird, zweifle;leugnet, daß durch ein Gesez von ihm die Synode zuLhalceSon aufgehoben worden, da er vielmehr selbstden Alexandrinern mehrmals verboten, sie, oder denBrief des Leo zu verwerfen. Was aber den einzigen»»ausgemachten Artikel (und das war wol kein ande-rer, als der von Akaci'o) betrift, so hatte er gewün«schct, daß der Papst aus Liebe zum Frieden nachgebe;jedoch davon wurden seine Geländen mehr ausrichten.
C. V. Man siehet aus diesen Urkunden, daß6- der vornehmste Stein des Anstoßes gar nichtgehoben worden. Anaftasius that daher denzweiten Versuch, und schikte zwei vornehmePersonen weltlichen Standes, ^heopompumund Severianum, nach Rom. Allein auchdieses war fruchtlos.
Anm. Hiehcr gehören folgende Urkunden: r) Ana«siasir Schreiben an -Hormisvam, vom 16. Aug. 5i6.bei rNkmsi ro»r. VIII. p. M7- em bloses Beglaubigungs-schreiben. Der Kaiser habe seine Gesunden gnug Un-terrichtet, den Schlus, des Friedens zu beschleunigen.2) Hormisda Antwort x. gy8> in so dunklen Aus«drüken, daß kein Mensch sicher weiß, was er wolle.So viel siehet man, daß er schlechthin nichts nachzu-geben gedenke: g) des Kaisers Schreiben an den rö-mischen Senat. Er bittet, ihre Dienste bei ihremKönig und bei dem Papst anzuwenden» daß seine Gersandschaft ihren Zwek erreiche. 4) Dcßcn Antwort.In sehr höflichen Ausbrüten wird dem Kaiser gesagt
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