der mokiophysicischeli Streitigkeiten. 1049
daß er die Hand, die da ärgert, abhauen ( d. i.Ata«cmm aufopfern) mäße, wenn ein dauerhafter Friedegeschlossen werden solle. Die Unterschrift, daß diesesSchreiben, durch die ersten Gesunden des Papstesüberschikl worden, ist gcwis falsch.
VI. Unterdessen erfolgte die Wiederverei-nigung der illyrischen Kirchen mit dem römischenStuhl, die es bishero wenigstens zum Theilmit der griechischen Parthei gehalten hatten.
2 tnm. Dieses war eine zu Particularsache, als daß ,wir mit ihr uns aufhalten können. Es gehören hie-her einige Briefe die zwischen-Hormisda und den da-sigen Bischöfen gewechselt worden. S. Pagi snn.VXV. §, z. snn. VXVI. §. z. ». snn. OXVUl. §. 10.
VII. Sehr wahrscheinlich erfolgte von Con- I- C.stanrinovel , kein weiterer Schritt. Daher *'7'schikteHormisdas,unddaswarder briMÄuf«tritt, neue Gesanden dahin, den Ennodium,Bisthof zu Padua, der^ schon einmal da gewe-sen, und den Peregrinum Bischof zu Mise-NUM. Sie waren mit mehrern Briefen verse-sehen, und das in keiner andern Absicht, als
die Wiedervereinigung blos nach dem Plan desrömischen Stuhls zu bewirken.
2 lnm Diese Briefe sind denn die Vornehmsten, ja einst«gen Quellen, die wir haben. Sie sind: i)-Hormis-dä Schreiben an K. Anastasium vonii dritten April517. bei Mansi rom. Vltl. p. 412. -HormisVas istzwar sehr zufrieden, dass der Kaiser den Nestorimnund Enrycheni verwerfe; man müsse aber wo! mer-ken, daß es nicht gnug sey, einige zu verwerfen, son-dern es mästen alle, welche dieser Verdammung wür-dig sind, darunter begriffen werden. Der Kaiser müssedaher nicht glauben, daß man den Äkacium überge-hen dürfe, welcher sich mit dem Koch des Peters,Dioskurr und Eut^chis durch seine Vereinigung be-fleket habe. Nun wird Akacii Verbrechen mit Heftig-keit vorgestellet uiid der Kaiser gebeten, diese» Erin-Xxx 2 ncrun-