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Erste Abtheilung. Folgerungen.
§. i8i-
Von dreifachen Mischungen.
Kalk- Vitter- und Thonerde, bet 150°.
I. ) Keine Mischung derselben, worin die Bitter*erde das Ucbergcwichl hat, wird bei irgend einer Hitzeunter ,66° schmelzen.
II. ) Keine Mischung, worin die Kalkerde amläufigsten ist, wird schmelzen, ausser, wo sie sich im Der»laltnisse von zKalk- 2 Bitter- und > Thonerde be-enden. Verhältnisse, welche sich diesen nähern, werden zuPorzellan oder Email.
III ) Verhältnisse, in welchen der Thon einem vonleiden gleich ist, und dem andern in dem Verhältnisse,ivie Z : 1, übertrift, können bei 150° zu Porzellan wer-den.
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Kalk- Bitter- und Kieselerde, bei 152°.
!,) Hat derKalk das Uebergewlcht, so können dar-aus verschiedene schmelzbare Mischungen erfolgen.
^ II.) Hat die Bitt er erde das Uebergewicht, sowerden die Mischungen unschmelzbar seyn.
III. ) Hat die Kieselerde das Uebergewicht, so^folgen daraus einige schmelzbare Mischungen.
Thon- Bitter- und Kieselerde, bei lZo".
l.) Bei dem Uebergewicht« dlis Thons kann nichtsaiehr als Porzellan bcwürkt werden.
N.) 2 st die Bittererde am häufigsten, so ist
"icht einmal eine vollkommene Schmelzung möglich.
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