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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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219
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Erste Abtheilung. Folgerungen.

§. i8i-

Von dreifachen Mischungen.

Kalk- Vitter- und Thonerde, bet 150°.

I. ) Keine Mischung derselben, worin die Bitter*erde das Ucbergcwichl hat, wird bei irgend einer Hitzeunter ,66° schmelzen.

II. ) Keine Mischung, worin die Kalkerde amläufigsten ist, wird schmelzen, ausser, wo sie sich im Der»laltnisse von zKalk- 2 Bitter- und > Thonerde be-enden. Verhältnisse, welche sich diesen nähern, werden zuPorzellan oder Email.

III ) Verhältnisse, in welchen der Thon einem vonleiden gleich ist, und dem andern in dem Verhältnisse,ivie Z : 1, übertrift, können bei 150° zu Porzellan wer-den.

' * *

Kalk- Bitter- und Kieselerde, bei 152°.

!,) Hat derKalk das Uebergewlcht, so können dar-aus verschiedene schmelzbare Mischungen erfolgen.

^ II.) Hat die Bitt er erde das Uebergewicht, sowerden die Mischungen unschmelzbar seyn.

III. ) Hat die Kieselerde das Uebergewicht, so^folgen daraus einige schmelzbare Mischungen.

Thon- Bitter- und Kieselerde, bei lZo".

l.) Bei dem Uebergewicht« dlis Thons kann nichtsaiehr als Porzellan bcwürkt werden.

N.) 2 st die Bittererde am häufigsten, so ist

"icht einmal eine vollkommene Schmelzung möglich.

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