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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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433
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iste Abtheilung. Vom Roheisen. 43z

ist/ besitzt die Eigenschaften cineS guten Gußeisen zu Sa-chen, welche viel Stärke erfordern, z. B. Kanonen,Vasen, Ocfen u. s. f. Ändere Sachen, welche zugleichhart seyn müssen, als Walzen, Frischam bossc, Ku-gc ln u. s. f. verlangen ein mehr grelles Roheisen. Fürfeinere Waaren, welche aducirt oder ciselirt werden sol-len, muß das Gußeisen dicht, fein und lichtgrau, aber»icht mit zu wenig Kohlen erzeugt seyn.

§. Zsto.

Mittel zur verschiedenen Erzeugung des Guß-eisens.

Da es hauptsächlich von der Beschaffenheit derMincrn, d. h. von den mit den Eiscnkalk verbundenenBcrgarten abhängt, ob sich das Eisen leicht daraus schei-den und wieder herstellen laßt, ob mithin Leicht- oderEtcengfiüßigkeit die Folge der Gaktirung ist; so beruhendie Mittel, eine verschiedene Gußcisenerzeugung zu be-werkstelligen, auf der'Kunst, die Gatlirung darnach z»wachen, und das Gebläse gehörig zu richten.

Um überhaupt ein schickliches Gußeisen zu blasen,letzt man thon - und talkartige Eisensteine mit einem maßi-8e» Kohlenzuschlage durch. Fällt das Roheisen hierbeiloch nicht dünn genug, so wird dieser Fehler durch roth-drüchjge Erze und Richtung des Gebläses verbessert.

Kalk- und kieselartige Eisensteine pflegen beieiner gehörigen Vorrichtung ein starkes Roheisen zuSetzen, welches für Kanonen und dergl. am dienlich-en ist. , .

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Eisenhüttenkunde-