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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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434
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434 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie.

Walzen und ähnliche Gußwaaren müssen ebenfallsbei vorhergehenden Erzen und von mäßig grauem Guß*eisen gemacht werden.

Da Amböße für Blech« und Frischschmiede zu*gleich große Harte und Starke erfordern, so müssen streu*gc Eisensteine mit so wenig Kohlen als möglich durchgc*setzt werden. Kur; vor dem Ausblascn lassen sich solcheGüße am besten bewerkstelligen.

Ein Gußeisen, welches nicht leicht verbrennt,z.B.zu Retorten, Rev erberiröfen und dergl. ist eingrelles, von weichen, thonartige» Eisensteinen erhalte-nes; es darf aber nichts schwefelhaltiges in der Beschi*ckung seyn.

Solches Gußeisen, welches aducirt werden soll,darf von Natur nicht zu grell seyn, und nur langsamabgekühlt werden.

Gußeisen zu Töpfen und dergl. Gerätbschaften*worin Speisen bereitet werden, darf nicht grau sey»*weil dies such leicht auflößt und abfärbt; ^ sondern ma» ^gebraucht ein weißes, dichtes Roheisen hierzu- jRothdrüchig Ellen taugt auf keine Weise zu solchen Waa*ren. Em dünnes Roheisen aus etwas kallbrüchigen Er*zeit ist weit dienlicher; ein umgegossenes Roheisenebenfalls anwendbar.

8- 38i.

Ausdehnung des Roheisens in der Wärme undSchmeizhitze.

Da der Wärmestoff beim Eindringen in die Körk^'eine Ausdehnung der Theile des Körpers bewürkt, ^wird diejenige Ausdehnung des Körpers im soliden

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