isie Abtheilung. Vom Pfreschthn Eisen. 46z
Eisen zu Stäben auSgcschmicdct wird. Der Reckheerdhat blos einen Boden- nnd Formstein, acht Zoll Tiefeund ist übrigens aus Kvhlenstübbe gebildet.
§. 40Z.
B u t fr i sch hü t t e.
Man verfrischt darin blos grelles Roheisen. DieVorrichtung ist der der Kochschmiedc ähnlich; man beob-achtet aber weder daS Kochen »och andere besondere Hand-griffe, sondern der Prozeß wird sich größtcnthcils selbstüberlassen. Der Hcerd ist flach, die Formmünoung mäßigweit, und daS Gebläse ziemlich stark. Der Frischer sorgtblos für ein behutsames Nicdcrschmclzcn deS Roheisens.Nachdem dies geendigt und die erste Aufwallung im Hccr-dc vorüber ist, hat sich eine zusammenhängende steife Mas-se auf dem Hccrdbodcn gebildet, welches man im ButSehen nennt. Dieser Buk ist erst ein unvollkommen,halbgefrischtcS Eisen. Man kühlt cS mit Wasser ab,bricht es auS, bringt cS aufs neue über Kohlen undU'acht nun eine gahre Luppe oder Frische daraus.
§. 404-
Sulufris ch h ü t t e.
In der Suluschmicdc verfrischt man meistens einUtchr oder weniger graueS Roheisen. Sie »ntcrschei-bct sich nicht wesentlich sondern nur durch eine größereGemeinnützigkeit von der F c i schschmjede. (§.409.)
Werden im Hecrdc beim Aufbrechen Eiscnklumpcn^'getroffen, welche ziemlich gefrischt z» seyn scheinen, soi'eht man sie heraus, schlägt es ctwaS zusammen, undschmiedet sie zu Stäben aus. Solcher kleinen Stücke kön-'^>1 auch mehrere herausgenommen rmd zusammcüge-