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isie Abtheilung. 'Vom gefrischten Eisen. 465
ihren Namen führt. Das hurtige Geblase mit kleinenBalgen bildet sich selbst den Hecrd von unbestimmterGröße. Die Farm bat eine größere Mündung als beiallen übrigen Prozessen, und die Form selbst ragt weitin Hecrd hinein.
Das Roheisen wird nicht wahrend dem Ausschmi«»den oder Recken des gefrischten Eisens Angeschmolzen.Anfänglich befindet sich ein Rest von voriger Luppe inrHccrde, und man schmelzt erst etwas Brockeneisen jninBeden nieder. Da der Hecrd ziemlich eng und das Ge»blase lebhaft ist, so geschieht das erste Einschmelzen des Roheeisens sehr geschwind. Der Frischer bricht nicht auf, undarbeitet überhaupt wenig im Heerde. Ist alles Eisen nie»der, und bat sich unten gesetzt, so ist die Luppe zumEiitzwcibaucn fertig. Mit dem Recken der Luppenstü»ckcn verfährt man wie bei der Wallonschmiede.
Das auf diese Art bereitete Eisen soll an Stärke undDichtigkeit alles übrige übertreffen. Man macht beson»dcrs viel Blech daraus.
Eine neue Schmelzung nimmt man mit dem Rück-stände jeder Luppe vor, und fetzt diesem Blechabschnitt«»nd anderes Brockenciscn zu. Uebcrhaupt wird in dieserSchmiede viel Frischschlacke zugesetzt, welche dann zu ri»»ei» schnellen Frischen und zur Güte des EiscnS vielbeiträgt.
§. 407 .
A n l a u ff r i s ch h ü t t e.
DaS Anlauffcischen hat mit der Oömundarbeit vielAehnlichkeit.
Der Hecrd ist selten unter 12 Zoll i^f. Die Formbat viel Stechen, so daß der Wind scharf auf den BodenEisenhüttenkunde. , G g