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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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483
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isie Abtheilung. Vorn Stahl. 48z

Schmelzen derselben zu vermeiden, alle bis 15 Stun-den aufboren muß, damit sich der Hccrd 8 bis y Stun-den wieder abkühle,) aus feuerfesten Sandsteinen zusam-mengesetzt werden. Wenigstens kann der Boden des Heer-des so beschaffen seyn. Blos die Form- und Windseitedes Hcerdes braucht eine Platte zu haben. Der Heerdmuß blos mit Stübbe ausgeschlagen seyn hierdurcherhalt man die Bequemlichkeit, daß, wenn das Gestübbeabgetragen und die Schmelze aufgebrochen werden soll,wenn sie gahr ist, man sie mit einer Schauffcl nach dceRückseite schieben kann, wodurch sich der Heerd ungleichgeschwinder abkühlt.

. Die besten Kohlen müssen ausgesucht, und vorzüg-lich gute Fichten- und leichte Laubholzkohlen da-zu benutzt werden.

Die Balge dürfen nicht zu klein, müssen vollkonttWen wiuddicht seyn und lebhaft wechseln.

Statt der kupfernen Formen sind die von ge-frischtem Eisen vorzuziehn.

§. 4 ".,-

Vom Cemeutstahl.

Alles Eisen, welches durch Cementatiott itt loh»leystoffhaltigrn Substanzen zu Stahl wird, nenntwan Cemcntstahl oder Brennstahl.

Die Ccmentation selbst geschieht in besonders dazuAngerichteten Oefen. Der Grad der Hitze, und der Kunst-griff, das Eisen vor dem Verbrennen zu hüten, machtl>cim Stahlbrcnnen daS meiste aus.

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