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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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484
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484 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie. ,

^ §. 422.

Vom Materialcisen zum Ccmentstahl.

Dasjenige Slabcisen, welches nicht sehr zäh undfaserigt ist, sondern das, welches einen körnigtenBruch zeigt, ist daS vorzüglichste, um Cementstahl dar»auS zu machen.

> Es muß nach starkem Biegen und Schlagen vor»und rückwärts, endlich gerade quer durch springe»;es muß im Bruche gleich, silberfarben und matt»körnig seyn, ohne Adern und Stahlkörner der Bruchmuß sich überall gleich seyn. Auch beim Feilen muß essich gleich hart, und, in dünnere Stangen ausgeschulte»dct, im Bruche lichtgrau und überall gleiche Faden zei*gen.

Uebrigens muß alles Materialcisen jum Cemcntstalssgut, ganz und dicht ausgcschmicdct seyn.

Welche Gestalt und Starke die zu cementirendc»Stäbe haben müssen, ist im Ganzen nicht sehr wichtig«Die Erfshrung zeigte, daß ein halber Zoll größere odergeringere Starke des Stabes keinen Unterschied in derZeit bcwürke, welche zur vollkommenen Ccmentaiion n^thig ist. Das dünnere Eisen verdient in so fern de»Vorzug, als durch das längere Schmieden einen sc^nern Kern erhalten hat.

Je dünner und schwacher aber das Materialcisssist, je weniger am Gewicht kann davon in eine Stab^kiste gelegt werden; bei zu starken Stäben ist dies «>^gekehrt der Fall. Die schicklichste Stärke des Materialeisens ist ^ Zoll dick und - ? Zoll breit.