4y6 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie.
' sieins von der Huttcnsohle v v, kiss. z. ist — i Fn88 Host. Der Bodenstein v liegt z Zost tiefer, als die miteinem Eisenblatte bedeckte Vörderniauer bei x. Die Wan-de oder Seiten dcsHccrdcs sind von Sandstein und mitLehm verschmiert. Von demselben Sandstein ist auch derHecrdbodcn, welcher wöchentlich zweimal gelegt und vor' dem Legen gehörig getrocknet werden muß, um daS Zer-springen desselben zu verhüten, wodurch sonst das cingc-schmolzen? Rohstahlcisen veclohrcn geht.
Bei Legung des Godcnsteins verfahrt man folgender-maßen: Nachdem man ihn in eine ohngefahr horizoialeLage gebracht hat, mißt man mit einem Stäbchen, ob derBoden in Ansehung der Höhe richtig liegt ; und wenn dießzu 5 ^ Fuß nicht paßt, so hebt man emweder den Steinauf und wirft Lösche (Stübbe) unter ihn, bannt er erhö-het werde, oder im andern Fast drückt und schiebt man ihn'so lange hin und her, bis er hinlänglich niedrig liegt. DieSetzwage gebraucht man nicht dabei, sonder» legt den Bo-denstein nach dem Augcnmaaß so horizontal als möglich.
In der Höhe von Zoll vom Bodcnstein ist aufder Vorderseite eine schmale Etscnplatte r s I'Ix. i. etwai a dost dick angebracht, worauf die Wärmzangen rnhen-Unter dieser Platte befindet sich eine Oeffmmg /Z, voni Fuß hoch und i ^ Fuß lang, welche mit Kohlcnstüt'bezugemacht wird, und zum Ablassen der Schlacken (oderdes Lechs) bei sehr unreinem Nohstahleiscn wahrenddes Schmelzens dient. Auch dient sie dazu / daß man dasLech von dem Schrei, wenn dieser zum Zerhauen her-ausgebracht wird, durch dieselbe Herausschaft.
Die Kohlen reichen beim Aufgeben bis an die Gicht-platte m n k>§. 2. welche einen Theil des Hcerdes bedeckt,
und