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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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497
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i sie Abtheilung. Vom Stahl. 497

^ «nd worauf der Stahlschmidt nicht allein das Rohstahlci»! scn, die au.S dem Schrei lgcbaucncn Stücke und den^ Hammcrschlag (Flisching), ehe sie ins Feuer kommen, er»

^ wannt, sondern auch dahin die Kohlen und die obernSchlacken (gahre Schlacken) bringt, wenn der Schreiaus dem Heerde geschaft wird. 3» der Hinterseiteist mit dieser in gleicher Hohe eine Ocfnnng 2 in derMauer, in welcher die fertigen Stäbe vor dem Härtengelegt und rohwarm gemacht werden. In der Vorder»Mauer befindet sich ein viereckigtes Loch l, worin gctrock»»eter Lehm, den dcr Stahlschmidt statt dcS Schwcißsan»des gebraucht, aufbewahrt wird.

Die Form I> liegt 6 Zoll in den Heerd hinein,

5 Zoll vom Dodcnstcin »nv 7 ^Zoll von dcr Hinterseite v kentfernt. Sie weicht so viel von dcr Horizvntallmie ab, <daß dcr Wind 2 Zoll vom Hecrdstcin an der Gichtseiteanschlagt. Im Auge ist sie i Zoll breit und ^ Zoll hoch.

^ Die Ocfnung selbst ist Halbrund, und die gerade Seitei steht unten. Sie ist jetzt von Kupfer. Die Form ruhetauf einem gegossenen Eisen, welches 7 Zoll hoch, unten^ 8 und oben 4 Zoll breit, und 14 Zoll lang ist.

! Die Balge sind 8 Fuß z Zoll lang, hinten 2 Fuß! >0 Zoll, und vorn am Kopf 7 Zoll breit. Die Deuten

j find 2 Fuß lang; hinten habe» sie 3 r u»d vorn i Zoll

! '»> Durchmesser. Sie liegen bis auf r Zoll von der! Formmündung zurück, und so weit von einander, daß^ sich dcr Wind im Heerde schneidet, jedoch so, daß er

> Uach 1 ud 2. kix. 2. und nicht ganz nach den gegenüber»

l stehenden Ecken kommt. Um dies starke Krcutzcn zu er»

! baltcn, ist die Deute des Vordcrbalges etwas gebogen,"nd der Hinterbalg ein wenig schräg gelegt. Die Be»Eisenhlittcnkunde. 3 l