558 Fünfter Abschnitt. Hüttenökonomie.
Beim Frischfeuer gebraucht man grobe und Mittel»tobten, weil sonst der Wind gehemmt wird und nicht durch»kommen konnte, wenn. blos kleine Kohlen verbrauchtwürden.
Nur um das Feuer zusammen zu halten, giebt man et»was Quandel auf.
§. 481.
Behandlung der Kohlen beim Transportiren.
Da die Kohlen, sie mögen so gut gemacht und so festseyn als sie wollen, doch immer zerbrechlich und durcheine geringe Kraft zu zerflossen sind; so ists nöthig, sie beijeder Behandlung so viel möglich zu schonen und zu»sammcnzuhaltcn. Das Einfüllen in die Masse und dasAusstürzcn muß also sehr behutsam geschehen. Man weiß,daß bei sorgfältigem Ummeffcn der Kohlen der zwanzigsteund fünfzehnte Theil vcrlohrcn geht; das Ummcsscn, Hin»und Hertragcn der Kohlen, ist daher möglichst zu vcrmei»den. Aus Sparsamkeit ists also ralhsam, daß die Kohlen»licferung, nach den Umstanden so eingetheilt wird, daß. wahrend der Kohlungszcit immer nur so viel Kohlen ange»liefert werden, als zum Betriebe des Werkes erforderlichsind, damit man sie nicht ohne Noth in die Schuppen tra»gen und wieder heraus holen muß.
Zur Transporlirung aus dem Kohlhain auf dieHütten sind die geflochtenen Koblcnköcbe, denen vonBrettern zusammengeschlagenen, vorzuziehen, weil letzterebeim Fahren zu stark flössen und also die Kohlen zerklcincn.
Auf ungleichen Wegen müßen die Kohlen langsamgefahren werden, damit durch das Stoffen keine verlob»ren und entzwei gehen. Die Wagen sind nicht so gut
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