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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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559
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zte Abtheilung. Von den Kohlen- 559

! als die Karren, weil die darin geladenen Kohlen leich»tec ganz bleiben.

Da es nicht gänzlich vermieden werden kann, daßi nicht zuweilen Feuer Mit eingeladen werden sollte, so mußder Fuhrmann, zumal wenn der Weg durch trockene undNadcldolzörtcr geht, ein Gcsaß mit Wasser an den Wa»gen hangen, weil oft nicht nur der Wagen, sondern auchder ganze Forstort, dadurch angesteckt wird. Hat daSFeuer schon zu weit übcrhand genommen, so muß abge»laden, und die brennenden Kohlen mit Erde bcworfcnwerden.

Werden die Kohlen zu naß beigebracht, so verlierensie in kurzer Zeit ihre Güte. werden mürbe und taub.l Man muß daher wohl darauf achten, sie trocken und beigutem Wetter in die Vorrathsschuppen zu schaffen.

Sind sie einmal naß, so muß man sie früher ver«

^ brauchen, oder es wenigstens so einrichten, daß sie nichtzu lange liegen bleiben. So bald man nasse Kohlen zwi»^ scheu trockene bringt, so verderben auch diese. Werden^ alle Vortheile, so wohl beim Verkohlen als bei nachheri»ger Behandlung gehörig benutzt, so wird dadurch eine! große Holzecsparung gemacht; dies ist vorzüglich da von^ Wichtigkeit, wo eine ansehnliche Kohlenkonsumtion statt! findet.

§- 482.

Aufbewahrung der Kohlen.

Leicht mit Bretter beschlagene Schuppen, wo fri«sche Luft eindringen kann, sind die besten Behältnisse,um die Kohlen aufzubewahren. Die Bretter heftet manustt kurzen Nageln auf, und befestigt solche oben, in der