zte Abtheilung. Von den Steinkohlen. 575
A»f diese Art werden von azaKubikfußwohlgetrock-Nelcn Torfs 120 bis izo Kubikfuß Kohlen erhalten.
Eni solcher Ofen kommt izo bis 200 Rthlr. zu stehn.Die darin gebrannten Kohlen haben vor denen in Mie«lern erhaltenen, viel Vorzüge.
L.) Steinerne Oefcn; lassen sich mit weniger Ko-stenanfwand von Backsteinen aufführen. Sie könnendieselbe Struktur als der eben beschriebene haben, aberNoch einmal so groß seyn, indem sie jedoch die vorige Hö-he beibehalten, danut der Luftzug, welcher blos von derHöhe abhängt, nicht verstärkt werde.
Zu eurem solchen steinernen Ofen ist ein Bodenblatt,der Schieber mit feinen Emfaffungen und die Haube, vonEisen nöthig.
Da sich auch das stärkste Mauerwerk durch die Hi-tze ausdehnt, und also niemals die gehörige Dichtigkeithat; fo mutz bei diesen Oefen folgende Vorsicht gebrauchtwerden. In die Mauer wird der eiserne Schieber undder Kranz eingelassen, worauf die Haube ruhet. DerOfen wird sodann mit eben solchen Steinen, welche aberMit der äusern Mauer nicht verbunden seyn dürfen, son-dern 2 bis g Zoll davon abstehen, ausgefüttert, und derkleine Zwischcnrmim mit gesiebter und etwas angefeuch-teter Asche, vollgestampft. Durch dies Mittel hält mandie Hitze von der äusern Mauer dergestalt ab, baß siekeine Riffe bekommt und so der Luft kein Zugang gestat-tn wird.
Die Verkohlungsact in diesen Orfen ist der vorhinangegebenen ganz gleich.