Band 
Dritter Band.
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Magister-Thaler

daß die Quadrate der Seiten zusammen genommen, demQuadrat« der Hypvthenusr in einem rechtwinkiichlenDreyeck gleich wären. Dieser Lehrsatz wird noch jetztdas Pylhagorische Theorema, und wegen seinesgroßen Nutzens Magister Matheseos genannt.Fabric. il. 192.

Magister-Thaler ist eine Denkmünze, die auf das1654 von Herzog Wilhelms junge, n Prinzen, Bern-hard, übernommene Rectorat der Universität Jena, ge-schlagen ist. Die Benennung soll daher kommen, weildie Professoren und Magister damit beschenkt worden.Krünitz isiXXXII. Zoo.

Magnesit (Magnesia ulira.) Sie wurde unter dem Na-men des Pulvers des Grafen von Palma als ei-ne Panecee im Anfange zu Rom verkauft, v. Cäferle,der als Arzt bei der Armee des Prinzbn Eugens ge-dient hatte, brachte das Geheimniß in die Gegend vonKempken, und machte es dem dasigcn StadlphysikuSPraun bekannt. Dieser gab dem Walentin« vondiesem Mittel Nachricht, und dieser dem Leibnitz .Im Jahr 1707 schrieb Valentini in seiner Probe-schrist von ihren Kräften, und zeigte ihre Zubereitungaus der Mutterlauge durch Ealciniren an. Zwey Jahredarauf schrieb auch Slevogt von ihr, gab aber einenandern Weg, nämlich den, durch den Nrederschiag an.Durch Lancisius, Hofsmann und anderer Empfeh-lung wurde sie in den Apotheken eingeführt. MellinMat. med. 328 tz- 117. Busch Handb. d. Erf.VIII. Zlcr. s. Littersalzerde.

Magnet. Vom natürlichen Magnet haben die Altenschon lange Kenntniß gehabt. Theophrast, Plato und Aristoteles gedenken seiner, und Plinius sprichtnur Erstaunen von seiner Anziehung. Die Benen-