Band 
Dritter Band.
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Magnet

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rmng soll von der Stadt Magnesia in Lydien herrüh-ren, wo man ihn vielleicht zuerst gefunden hat. Nir-gends aber sinket sich bei den Allen eine Erwähnung derPolarität, die gewiß nicht vor dem XII., wahrschein-lich aber erst im XIV. Jahrhundert entdeckt ist. Wil-liam Gilbert , ein englischer Arzt, übernahm es lkoozuerst, die magnetischen Erscheinungen in ein System zubringen. Die Endeckung der ursprünglichen Erregungund großen Verstärkung der Kraft in den künstlichenMagneten, fällt in den Anfang des XVIII. Jahrhun-derts. Reaumür machte zuerst 172z Beobachtungenüber die Mittel, das E>sen ohne Magnet zu magnetisi-ren, und du Fay setzte dieselben in den Jahren 1728,a7ZO, 1754, kort. Servington Savery gab zuerstum 17Z0 Mittel an. die magnetische Kraft deS erhär-teten Stahls durch eine Art des Streichens beträchtlichzu verstärken, und Arnold Marcel zeigte, wie manStahl durch bloßes Reiben am Eisen magnetisch machenkönne, welche Methode er schon 1726 gekannt zu hohenversichert. D. Gowin Änight aber brachte diese Kunstim Jahre 1746 zur höchsten Vollkommenheit. Mit-chell und Canton machten darauf um 1750, jeder fürsich, glückliche Versuche. Die beste Methode, ursprüng-lichen Magnetismus zu erregen, hat Antheaulme1760 angegeben. Mittel, den schon vorhandenen Mag-netismus, ohne Zuthun eines stärkcrn Magneten, alsodurch sich selbst zu verstärken, haben ebenfals Mit-chell, Eanton und Antheaulme, dann aber auchLe Maire und Hamel, 1745 angegeben. D.Knighl verfertigte auch künstliche Magnete aus einemTeige, dem er jede Form geben konnte, und der, angelindem Feuer getrocknet, sternhart wurde Erst nachseinem Tode hat Wilson 1778 bekannt gemacht, daß