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Dritter Band.
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Magnetische Kuren

dieser Teig aus dem feinsten Eisenmohr und Leinöl be,stand. Gehler. III. m. irz. V. 604. Krünitz.DXXXII. z8Z Fischer. III. 421. ff. Woll bedingAichiv. 257. Suppl. izz. Fischer G'sch. d. Phys.V. yoz. ff. Busch Handb. d. Ecf. VIII. zu.

Magnetische Kuren. Den äußerlichen Gebrauch desMagnets wider Zahnschmerzen und andere Krankheiten,hat schon Aetius , der ums Jahr 500 lebte, gekannt.Gegen dos Ende deS XVI. Jahrhunderts meldet Joh.Jac, Wecker, daß der Magnet Kopfschmerzen lindere,wenn man ihn an den Kops hielte. Gegen das Endedes XV il. Jahrhunderts machte man magnetische Zahn-stocher und Ohrlöffel, und rühmte solche als ein Ge-heimniß, wider Zahn-, Augen- und Ohrenschmerzen.Beckm. Erf. I. Zzr. III. 448.

Magnetismus, thierischer. Nach Kirchers Berichtzder 164z über den Magneten schrieb, haben schon Ga-len, Dioscorides und Avicenna dem Magnet eineKraft zugeschrieben, die dicken Safte im menschlichenKörper zu verbessern, Kröpfe zu heilen und Zahnschmer-zen zu lindern. In neuern Zeiten sind die Mesmer-schen Manipulationen und andere dahin gehörige Dingebekannt. Aber nach de Netz hat schon ein gewisserGärtner Levret in England 1637 magnetisirt. Ueberdie Sache ist und wird noch viel pro und contra gespro-chen und geschrieben. Ich habe nicht Lust mich dabeiauszuhalten, und verweise deshalb aus folgende Schrif-ten. Busch Handb. d. Erf. VIII. 325. Gehler. III.127. Fischer. III. 467. Vollbeding Archiv. 26».Suppl. aZ^. Fischer Gesch. d. Phys. V. Y84. Bal-di ng er hat ein Verzeichniß von ältern, über diesenGegenstand vorhandenen Schriften angeführt, und be-merkt unter andern, daß schon in ksckliui OKi.