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Mathematik
cius, oder Pedanius AnazarbäuS, ist der erst«und älteste, der über die gesammte Materia medica ge-schrieben hat. (Das. II. 244.) Unter den Arabern witdJoh. Serapion im XI. Jahrh, für den ersten Schrift-steller über diesen Gegenstand gehalten. (Das. 6zy.) —In neuern Zeiten hat Conrad Gesner (geb. rZiS.gest. 1565.) hierin große Verdienste. Ihm verdient bei-gesellt zu werden, sein Zeitgenosse, Ant. Muss diBrasavola (geb. 1500, gest. als Pros. zu Ferrara * 555 ') und Pet. Andr. Matteola oder Matthio«luö, Arzt zu Siena (geb. Igor. gest. 1577.). Zoh.Bontius, Oberarzt der hell. ostind. Comp. in Bata-via, und Wilh. Piso, sein Zeitgenosse» Arzt zuLeiden, in der ersten Hälfte des XVII. Jahrhunderts,machten zuerst aus die Aczneymittel in beiden Indien aufmerksam. Strph. Franz Geossroy (geb. 167s,gest. als Pros. zu Paris 1731) brachte die Mat. med.in ein vollständiges System. In neuern Zeiten ist sieweit mrhr vervollkommnet. Mensel Leitf. III. 1267.Das einzige vollständige Werk über die Makeria medica»das aus dem Alterthum übrig geblieben ist, hat denPedanius oder Pedakius Dioscorides aus Ana-zarba in Cilicien (um 64 S) zum Bersasser. — Men-sel Leitf. II. 5,8.
Mathematik. Der Ursprung mathematischer Kenntnisseist ohne Zweifel ins höchste Alterthum zu setzen. Be-dürfnisse und Nothwendigkeit brachten wahrscheinlich zu-erst praktische Erfindungen hervor, aus welchen nachherallgemeine theoretische Sätze abstrahirt wurden. Bei denPhöniciern und Egyptern soll dies zuerst geschehen seyn.Aus Egypten trugen Thales und Pythagoras diemathematischen Kenntnisse nach Griechenland , über. Un-ter alle» übrigen Schulen zeichnete sich die Platonische