Mondbahn
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und durch neuere Beobachtungen so gut als wider-legt. — Die besten Aufschlüsse in dieser Sache habendie Beobachtungen des Oberamtmanns Schröter in Li-lienlhal, die derselbe 1791 bekannt gemacht hat, gege,den. — Das Schwanken des Mondes (s. Libration)ist von Hevel 1654, und unter allen am besten vonMayer 1748 untersucht worden. — Aus den Berech-nungen, welche Newton und Bernoulli bei derEbbe und Fluth, über die Erhebung deü Meerwassersgegen den Mond und gegen die Sonne angestellt haben,schließt man, daß der Mond 25600000 Mal wenigerMasse habe, als die Sonne, und weil die Masse derErde nur 565412 Mal weniger beträgt, als die derSonne, so scheint die Erde 70 — 71 Mal mehr Massezu haben als der Mond. — Nach La Place Bestim-mung beträgt die Masse des Mondes sehr nahe 1/587von der Erde, und seine Dichtigkeit, 0,8401, wenndie mittlere Dichte der Erde zur Einheit angenommenwird. — Gehler. III. 271. — Fischer. III. 64z.Vollbeding Archiv. 307. Suppl. 146. und die daselbstangeführten Schriften. — s. die folgenden Artikel.
Mondbahn. PtolomäuS hielt die Breite der Mond-bahn für beständig, und setzte sie auf 5 Grade. Ty-cho de Brahe aber bemerkte zuerst die Veränderlichkeitderselben. Er fand die kleinste Breite 4° 58' 30", diemittlere 5° 8 ' 45" und die größte 5° 17' 50". —Fischer. III. 64z.
Mondcykel, Mondescickel. Ein Zeitraum von iyjulianischen Sonnenjahren, nach deren Verlaus alle Neu-und Vollmonde in gleichen Tagen des Jahres wieder ein-treten. Er wurde 430 Jahre vor Christi Geburt vondem griechischen Weisen Meton gefunden, und manhielt diese Entdeckung für so wichtig, daß dir Rechnung