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Moridenjahr
derselben mit goldnen Buchstaben eingegraben wur-de. AuS diesem Grunde heißt auch noch die Zahl, wel,che angiebt, wie viel Jahre des laufenden Mondcykels,bis aufs gegenwärtige verflossen sind, die güldneZahl. — Gehler. I. 549. — Fischer. I. 628.—Fabric. II. 447. s. Goldne Zahl. ^
Monden jähr. Die Chaldäer und Egppter sind diejeni-gen Völker, die sich in Beobachtung des Laufs der Ge- !stirne unter allen Völkern des Asterthums am frühestenhervorgethan haben. Bei den anhaltenden Beobachtun-gen konnte ihnen weder der Lauf des Mondes, noch sein !
Lichtwechsel entgehen. Sie mußten wahrnehmen, daß
alle Veränderungen dieses Planeten in einem Zeitraume !von 4 Wochen vorfielen, und daß er alsdann wieder soerschien, w ^ sie ihn bei dem Anfange dieses Zeitraums ibeobachtet^atten. Sie zählten die Tage, die er bei je-der dieser Veränderungen hervorbrachte. So entstandendie Monate. Fast bei allen Völkern hatte das Jahr inden ersten Zeiten nur einen Monat. Da aber diese Zeit-eintheilung für die Menschen zu ihren Verrichtungennoch eben so unzulänglich war, als die Eintheilung derZeit in Wochen, und der Ackerbau besonders ein länge-res Zeitmaaß erforderte, so gebrauchten sie anfänglich indieser Absicht den Unterschied der Jahreszeiten, woraufsie durch die Beobachtungen der Nachtgleichen und Son« !nenstandspunkle geführt wurden, und nannten diesMaaß ebensals Jahr. Daher findet man in dem Al- ^terthume Jahre von z und 6 Monaten. — Nach vie-len Beobachtungen konnten sie endlich auf die Entdeckungeines Zeitmaaßes kommen, welches mit unserm heuti-gen Jahre eine Ähnlichkeit hatte. Da sie den UmlaufdeS Mondes von Abend nach Morgen sehen konnten, sobemerkten sie nunmehr», daß is solcher Umläufe bei-