Mondffnsterniß
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nahe die nämlichen Zeiten, und fast einerley Witte-rung wieder zurückbrächten. Sie theilten also das Jahrin iL beinahe völlig gleiche «Theile, und daraus ent-stand das Mondenjahr von 354 Tagen. — Kcü-nitz. XXVIII. 595. — Gehler. II. 684. — Fi-scher. III. 6.
Mondfinsternis. Schon die Egypter wußten, baßdie Mondsinsterniß vom Schatten der Erde herrühre.Die ßhaldäer haben erst um, oder nach Nabonas-sars Zeit (etwa 747 Jahre vor Chr. Geb.) Finsternissebeobachtet und berechnet. Im VI. Jahrhundert lehrteTchan > lhe. Tsin die Chineser die Berechnung derMondsinsterniß, und in der Zeit vom V. — VII. Jahr-hundert ließ der Kaiser Hiven - Tseng durch den Astro-nomen V-Hang, an vielen Orten Beobachtungen vonMondfinsternissen, zur Bestimmung der geographischenLänge, anstellen. Die Berechnung der Mondsinster-niß hat Claudius Ptolomäus , ein berühmter Ma,thematikec des II. Jahrhunderts, gezeigt, und Joh.Müller (Regiomontanus ) im XV. Jahrhundertdeutlicher erklärt. Der P. Nicasius Grammati.cuS zeigte 1720 wie man eine Mondsinsterniß ohneRechnung durch den Cirkel und mit dem Linial aus demPapiere so ausmessen könne, daß man daraus die Zeitihrer Erscheinung und ihrer Größe leicht herleiten kön-ne. — Meusel Leitsätzen. II. 595. — Universal-lex. VIII. 170 — Gehler. II. 254. fs. — BufchHandb. d. Erfind.'IV. s. S. 310. fs. — s. Sonnenfln-sterniß.
Mond flache. Die Beschreibung einzelner Theile derMondfläche hat Joh. Hieran. Schröter 1791 zuerst gege-ben. S. dessen Srlenstvxographischr ZragWerr-