Nadelknopf
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man mehr als jetzt, Bänder, Schnürbänder und Schnür«löcher, Haken und Oehsen, auch Stistchen von Holz,Silber und Gold. Die jetzt gebräuchlichen Nadeln sol-len zurrst in Nürnberg gemacht seyn. Nadler kom-men daselbst schon ums Jahr 1370, und in Augsburg 1406 vor. Sie müssen von den Glusnern oder Glu.fenmachern unterschieden werden, welche noch im XVJahrhunderte in Augsburg waren. Gllrfen waren ge-spaltene Nadeln, woher äuch ihr Name entstanden ist,und dienten, Kleidungsstücke an einander zu heften, oderzusammen zu halten. Aus einer Verordnung Hein-richs VIII. in England von 154z erhellet, daß die Er«sindung damals, wenigstens in dem genannten Reiche,nicht bekannt gewesen ist. Der König befahl, baß kei-ne andere Nadeln verkauft werden sollten, als die dop.pelte Köpfe hatten, die wohl geglättet, und am Schaftefest gelöthet, und die an der Spitze gut zugesellt wären.Da dieser Befehl ein Paar Jahr nachher wiederrufenworden, so scheint es, als ob um jene Zeit die jetzigeKunst erfunden sey. Nach Schweden ist sie erst 1649gekommen, vorher hatte man im Reiche nur deutscheNadeln. Beckm. Techno!. äzc>. v. Murr Joury. V.n8. Ein englischer Nadelsabrikant, ThimotheuSHarris, hat die Kunst erfunden, Nadeln aus Eisen-drat zu verfertigen, die er verzinnt. Das Eigenthüm-liche der Erfindung besteht darin, daß die Nadel knöpfedie man sonst bekanntlich aus Dral bildet, gegossenwerden. Magaz. all. neuen Erf. I. 47. — EinMittel, gelbe Nadeln geschwind weiß zu sieden, hat derNadler Carl Spitzner zu Fcankenberg erfunden. —Gothaische grl. Zeit. 1797- N. 6 . s. Wippe.
Nadelknopf. Eine leichtere Methode, Nadelknöpfe zu