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Nähen
verfertigen, die in einem Modell gegossen werden, tvel-cheS 60 mit einem Male liefert, und so eingerichtet ist,daß ein Kind in einer Minute 180 Nadeln mit Knöpfenversehen kann, hat der Franzose Jeckec igoz erfunden.— Krünitz <ü. 568.
Nähen s. Zwirn.
Nahenadel n. Ueber die Eisindung der Nähenadeln habeich, waS die spätern Zeilen betrifft, nirgends etwasfinden können. Diese Erfindung wird theils den Baby-loniern, theils den Phrygiern zugeschrieben. Pli-nius (8, 48.) redet von gestickten Kleidern, undsagt, daß dergleichen schon zu Homers Zeiten gebräuch-lich gewesen wären. Es ist leicht einzusehen, baß zusolchen Scickereyen Nähnadeln gehört haben, sie mögennun beschaffen gewesen seyn, wie sie wollen. Plinius sagt auch ausdrücklich: tscsrn iä in-
vsnerunt. Vollbeding zzo. - Krünitz LI. 2.Die ältesten und beträchtlichsten Nähenadelfabriken inDeutschland sind die zu Carlsbad, Schwabach, Nürnberg ,Klein - Amberg , Weißenberg, Pappenheim und Gierman-gen in Schwaben . Eine Nähenadcl geht 75 Mal durchdie Hand, ehe sie fertig wird. — Jacob son technol.Wörterb. Vi. Ü17.
Nagelclavier Nagelg.eige, wo man mit einemViolinbogen auf abgestimmten Eisenstiften streicht, unddadurch «inen Flageolet ähnlichen Ton hervorbringt.Dies hat den Z-ichenmeister Träger in Bernburg ausdie Idee gebracht, ein ähnliches Instrument mit einerTastatur zu erfinden, so daß man es wie ein Clavierspielen konnte. Im Jahr 1792 ist dies Instrument be-kannt gemacht. Wollbeding Archiv, Suppl. 169.
Nagelmaschine. Eine Maschine, in welcher das Eisen