Band 
Erster Band.
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Accord

S

Braunschweig-Lüneburq eingeführt. — Sonst findet mannoch Nachrichten von der Accise in dem großen Hanse-schen Privüegio des Herzogs, Johannes II. im JahriIrZ Bey Willebald, Adch. 3. S. iy. — Fer-ner in einer Urkunde K. Carls IV. von rzZy für dasKapitel zu Aachen . Finanz Materialien I. 4. S.6. Wiltebrandt Abth. III 19. Lünig sxricil. Lecl.870.880. Beckm. Bibl. XVI. ivZ. VollbedingArchiv. 8. Suppl. 2.

Accord. Eine Methode, nach welcher alle brauchbare Ac-corde sich entwickeln ließen, hat der französische TonsetzerRameau 1722 zu entdecken gesucht; doch hat Heine-chen, ein Deutscher, schon 1711 die Rameausche Ent-deckung, wenn auch nicht völlig, doch dem Wesen nach,gekannt. Sulz er Art. Accord.

Aderlässen. Goguet vermuthet, eS sey bei den altenVölkern nicht gebräuchlich gewesen, wenigstens nicht beiden Egyptern. Herodot und DiodoruS würden eSanzuführen nicht vergessen haben, wenn es bei diesen Völ-kern jemals üblich gewesen wäre. Goguet I. 201.Nach Satterer aber war es nicht nur bei den Egyptern,sondern vermuthlich auch bei andern Völkern bekannt,zuverlässig aber bei den Griechen schon in den trojanischenZeiten» Gatt. I. 286. Podalicius soll der erstegewesen seyn, der ums Jahr 279c» bei einem Menscheneinen Aderlaß unternommen hat. Er war ein Bruderdes mit im trojanischen Kriege befindlichen Mahnen, undder Aderlaß geschahe an der Tochter des Königs Damä-tus, in Carina, auf beiden Armen, wodurch er sie rette-te. Chrysippus von Cnidus, ein Zeitgenosse desAristoteles, war der erste, der das Aderlässen gänz-lich verwarf. Claudius GalmuS (geb. »zr. gest.Lvi.) oder vielmehr Aretäus, soll zuerst das Maaß