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Erster Band.
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Beugung des Lichts

oder auf den Fußboden ihres Hauses. Späterhin mach,ten sie sich Bettstellen von Holze, die sie mit Gras undKräutern ausfüllten, und mit Lhierfellen bedeckten. IhrSchrld diente ibnen zum Kopfkissen. Versuch einerKulturqesch. HZ, 54. Irsssnreut, aitih. Asr-man. ,6z. tz 20. Goguet II. ZZ7.

Beugung dcS Lichts (InUsxio, Oiksractio lucis), istvom P. Grimaldi, um die Mitte des XVlI. Jahrh,entdeckt, und 1665 bekannt gemacht. Aus die Ent-deckung von der Beugung des Lichts macht auch HookAnsprüche, der seine Versuche und Beobachtungen darü-ber im Jahre 1672 der Königl. Gesellschaft zu London mittheilte. Da sie in den äußern Umständen von denGcimaldjschen verschieden sind, so ist es wahrscheinlich,daß Hook von diesen nichts gewußt habe. Newtonhat die Ansuche des Grimaldi und Hook viel weilngetrieben. Du Tour, del'Jsie. und le Cat ha-ben noch mehrere Versuche über die Phänomene der Beu-gung des Lichts mitgetheilt. Gehler I. Z15.Fischer Gesch, d. Physik. II. 102. III. 104.

Beute ltuch (ein Gewebe, wodurch das Mehl in denMühlen gesiebt wird.). Davon ist in Kuhrsachsen amEnde des XVII. Jahrhunderts eine Manufactur einge-führt- Um eben die Zeit legte Daniel Kraft zuOsten bei Dresden eine solche Manufaktur an.' AehnlicheManufakturen sind im Königreich Würtemberg, auch inPotsdam und Berlin . Beckm, Erf. II. 42.

Beuielwerk. Die Einrichtung, ein Sieb, von Gestalteines ausgespannten Beutels, an die Mühle selbst anzu-bringen, in selbiger das Mehl, wenn es die Steine ver-läßt, fallen, und den Beute! durch das Mahlwerk dre-hen, und erschüttern zu lassen, ist erst im Anfange