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Erster Band.
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Braunsieinkönig

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einbildete, das Glas müsse aus dem Sande, so wie einMetall aus seinen Erzen, geschieden werden, und da ha-be man, meint Plinius , vermuthet, ein Magnet könneauch wohl das Glas eben so gut, wie das Eisen, anzie-hen. Weil nun der Braunstein, wegen seiner Ähnlich-keit für einen Magneten gehalten worden, so habe manin jener Absicht auch ihn versucht, und dabei dir vor-theühaske Entdeckung gemacht, daß er das Glas entfärbe.Dieser Gebrauch ist denn auch durch alle Jahrhunderte,bis auf unsre Zeiten beibehalten worden. Lange Zeit hatman in Deutschland , den aus Piemont verschriebenenBraunstein, für den besten gehalten. Nachher ward auch,der aus Perigord sehr geschätzt. Seil einigen Jahrhun-derten braucht indessen Deutschland auch seinen einheimi-schen Braunstein, der bereits zur Zeit des Biringoc-cio als Waare nach Italien ging. Die lateinische Be-nennung NsZnssia, MsAnosia, rc. kömmt zuerst beiAlbertus Magnus vor. Der deutsche Name Braun-stein, der vielleicht in des Basilius ValentinsSchriften zuerst vorkömmt, hat anfänglich jede Eisener-de, deren sich die Töpfer zum Bemahlen bedienten, be-deutet. Beckm. Erf. IV. 401.

8eaunstei,nkönig (K,sZulus MaZnssü), ein in neuemZeiten im Braunstein entdecktes besonderes Metall. Des-sen hgt Jgnatius Gottfried Kaim in seiner zuWien 1770 gedruckten Dissertation äs mstallis änkiiszuerst gedacht. Beckm. Erf. tV. 419.

Vraunsteinkohle, eine bituminöse Holzerdr, derenman sich schon im XVI. Jahrh, zur Feuerung bediente.Reichsanzeiger 1804.N. 46.

Vrau.tmesse. Die Gewohnheit, vor Vollziehung derEhe eine Messe zu lesen, welche die Brautmesse ge-