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Erster Band.
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286
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286 Dintefaß

«euer Realschullex. I. 417. Woll beding Archiv.Suppl. 284.

Dintefaß. Eine Art Dintefässer, mit concentrirter Pin.te, welche so eingerichtet sind. daß sie 12 Jahre dau-ern können, wenn man nur nach Maaßgabe der Aus-dünstung, oder dcS Gebrauchs, einige Tropfen Wasserzugießt, und worin die Dinte schön schwarz, dauerhaftund glänzend ist, und in einem Augenblick trocknet,hat Marchand, ein Kaufmann zu Paris , im Jahr1775 erfunden. Vollbeding Archiv. Suppl.235 -

Dioptrik. Anaklastik. Außer einigen, der ersten undauffallendsten Erscheinungen, war den Alten von derBrechung des. Lichts nichts bekannt. Die Diox-trik ist gänzlich eine Erfindung der Neuern. Erst imXU. und XIU. Jahrhunderte erschienen die Werke desAlhazcn und Witellio (s> Optik.), welche, so un,vollkommen sie auch waren, doch bis auf KeplersZeiten ein classisches Ansehn behaupteten. Die theoreti-schen Gründe der Dioptrik waren zur Zeit der Erfindungder Brillen (s. diese) noch ganz unentwickelt. Auf dieseErfindung erfolgte aufs neue ein langer Stillstand, biszur Zeit der Erfindung des verfinsterten Zimmersdurch Porta (s. dieses). Bald hierauf, (im I. 1608,oder i6oy) kam auch die Erfindung der Fernrohre(s. diese) aus Holland . Schon vor Erfindung der Fern-rohre, um 1604, war Kepler mit Verbesserung deroptischen Wissenschaften beschäftigt, doch wurden seinevornehmsten Entdeckungen in diesem Fache erst durch dieseErfindung veranlaßt, und er legte durch seine Untersu-chung die Größe der Brechung, durch seine Erklärungder Eigenschaften der Linsengläser, des Sehens, derWirkungen verschiedener Zusammensetzungen von Gläsern