Feldschere
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tikicstion xassaZ^rs. ü ?aris 174h. 1757- Deutsch vermehrt von Groben. Bceslau 1755. 1756. —Bon den zu Vertheidigung der Wintcrpostirungennöthigen Verschanzungen rc. hat der Preußische Inge-nieur-Lieutenant Müller zuerst 1782 in einem beson-dern Werke gehandelt. — Dessen Vers. üb, d. Versch.K. auf Winterpvstirungen. 8.
Feldschere s. Feldärzte
Fernrohr, Sehrohr, Perspectiv. Es ist nicht mitGewißheit bekannt, zu welcher Zeit und von wem dieErfindung der Fernröhre gemacht sey. Nur so viel weißman, daß sie erst 1608 oder ißoy aus Holland kam;mithin fallt sie in den Anfang des XVII. Jahrhunderts.Peter Bocel, ein französischer Arzt, der »655 lebte,schreibt sie dem Zacharias Jansen , einem Glas-schleifer in Middelburg zu, und diese Nachricht hat vielWahrscheinliches. Er wird auch Zacharias Jo harren-des, oder Johanssohn genannt, und soll 159»
darauf gekommen seyn, da er ein erhabenes und einhohles Glas zusammensetzte. Hieran. SirturuS u. a.wollen dagegen dem Joh. Lippersein oder Lippcr-hey, einem Brillenmacher daselbst, im Jahr 1609,
unter eben diesen Umständen die Erfindung beilegen.Galiläi, Professor der Mathematik zu Padua , be-fand sich im April oder Mai i6oy zu Venedig , wo ervon einem Werkzeuge, welches aus Holland gekommensey, und entfernte Gegenstände, als sehr nahe vorstellte,Nachricht erhielt. Dies bewog ihn, nach Padua zurückzu kehren; er beschäftigte sich damit, die Zusammen-setzung desselben zu errathen, und machte den Tag dar-auf sogleich das Werkzeug nach dem ersten Entwürfe Miteinem Planconvex- und Planconcavglase» in einem blei-ernen Rohre fertig; fand, ungeachtet der schlechten