Band 
Zweiter Band.
Seite
16
JPEG-Download
 

Gehörbeinchm

16

des länglichen Marks in dem Umfange der vierten Ge,hörkammer, ist von Constantin Baroliusim XVI.Jahrhundert entdeckt, daher sie auch I?ons Vurolii heißt.Fabric. allgem. Hist. d. Gelehrs. III. 576.

Gehörbeinchen, das vierte, hat Franciscus de leBoe Sylvius » Professor zu Leiden, der i6l§ starb,entdeckt. Fabric. III. 1685. s. Steigbügel.

Gehör. Organe. Alexander Achillini war der erste,der gegen 1480 die beiden Knochen des Labyrinthsim Ohre, den Hammer und Ambos entdeckte, undscbon ihren Nutzen bestimmte. Berengar kannte denNutzen dieser Knöchelchen genauer, und beschrieb dasPaukenfell. Vessalius setzte noch den Borhosdes Labyrinths, und den langen Fortsatz des Ham-mers hinzu. Den Steigbügel entdeckte der Sicilier,Joh. Phil. Zngrassias in Neapel . Eustachi istder Erfinder der Trompete, die nach ihm ihren Na-men hat, und der Spindel in der Schnecke. DemPaukenfell gab Gabr. Fallopius (geb. 152z. gest.zu Padua 1563.) zuerst seinen Namen. Auch kannteer schon die Wasserleitung des Vorhofs, den Nervenka-nal der Pyramide, das Spiralblatt, und die Treppender Schnecke, so wie das eyrunde Loch. rc. Spren-gel Gesch. d. Arzneyk. III. Z22. Den Bau des mensch-lichen Gehörorgans überhaupt haben Anton MariaValsalva (geb. » 566 . gest. als Pros. zu Bologna 172z), und Zoh. Friedr. Eassebohn (geb. zu Halle»6y6, gest. als Pros. d. Anatom, zu Berlin 1740.)untersucht und beschrieben. — Merisel Leidsaden. III.2263.

Geige. Violine. Das Alter dieses Instruments istnoch nicht entdeckt, auch sein Erfinder unbekannt.Wahrscheinlich ist es aber älter, als man glaubt, denn