zoS Kutschuhr
Beckm. Erfind. I. 390. s. Mielhkutsche. jLerline. Fia-cre u. s. w.
Kyanometer s. Eyanometer. — Bergl. Fischer. I!!.
200. — Gren Journ. d. Phys. VI. yz.
Kywitzey, eine Blume s. Brettspielblume,
ä^abimeter, hat der Hosrath Stein beschrieben. Drff.
kl. Werke zur prakt, Geb. Hülfe. Marb, 1798-Labyrinthe. Labyrinthe sind Gebäude des Alterthums,die aus vielen in einander führenden Gängen und Ge-machern bestanden, über deren Absichten sehr viele Mei-nungen entstanden sind. — Der älteste, größte undPrächtigste aller Labyrinthe, ist der egyplische, dernach Herodot , ein gemeinschaftliches Werk der 12 Kö-nige, die den Thron von 352z — 38, also 15 Jahrehindurch gemeinschaftlich besessen haben, gewesen seynsoll. Andere Schriftsteller machen ihn älter. Die Al-ten haben ihn als das herrlichste Gebäude betrachtet, da-je die menschliche Kunst hervorgebracht hat, und dieNeuern staunen noch dessen Ucbcrreste in seiner jetzigenZerstörung an. Er stand, nach Strabo , auf dergroßen viereckigten Ebene, in der Gegend des Schleußen-Werks, wodurch der Nil mit dem Möris-See in Ver-bindung gesetzt ist, und war über a Stadium (r egypt.Stadium — 303, und 1 olymp. — 567 pariser Fuß)lang. Es hakte, nach Herodot , 12 Palläste, diemit Einem Dache bedeckt waren, und einander entge-