Geruch
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Lohbeete in England soll«» ums Jahr 1688 zu Black-head in Kent gewesen, und zu Erziehung der Pomeran-zenbäume angewendet seyn. Als aber ums Jahr 1719,also viel spater als in Deutschland , die Ananas allge-gemeiner wurden, so wurden auch die Lohbeete gebräuch-licher. Bcckm. Erk. I. 444.
Geruch. Die ersten Versuche mit dem Geruchwesen derKörper, hat Boyle angestellt. Entd. u. Erf. a. d.Fache d. Nat. Wiss. w. 50. Neues polytechn.Mag. II. 142. ff. — Das Organ des Geruchs hatEonr. Vict. Schneider (geb. 1614, gest. als Pros.zu Wütend. 1680) zuerst genauer beschrieben.— Meuisel Leilf, III. 1262.
Geruch aus dem Munde. Daß der Sitz des üblenGeruchs aus dem Munde, bei einigen gesunden Perso-nen nicht im Magen, sondern bloß in der Speiseröhreist, hat Casten Rönnow zuerst beobachtet, und wieman demselben vorbeugen kann, 178z gelehrt. — Neueschweb. Abhandl. IV. Zz.
Gerüste. Ein künstliches Gerüste, was an einem Thur-me gebraucht werden kann, ohne ein Loch in die Mau-ern zu brechen, hat Elias Holl zu Augsburg (geb.1573 gest. 1636) erfunden, v. Stellen Augsb. ivo-
Gesang. Gesangbuch. Der größte Theil der Meister-sanger (s. diese) bestand seit den Zeiten der Reforma-tion aus lutherischen Glaubensgenossen; daher sind auchalle ihre Lieder, den Glaubenslehren dieser Religion ge-mäß, und manche selbst wegen ihres erbaulichen Inhalts»unter die Kirchenlieder aufgenommen worden. SchonLuther nahm darauf Bedacht, eine Verbesserung imKirchengesange zu Stande zu bringen. Er selbst machteneue Lieder, und ließ zu Wittenberg 1524 das ersteGesangbuch drucken, welches 8 deutsche und 37 lateinh-