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Zweiter Band.
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Geschwindmörser

rntlegendsten Theilen von Indien die einfachsten und ro-hesten Schießgewehre gefunden. Sprengel Gesch. d.Arzneyk. I!. 5yü. s. Büchse, Flinte, Kanone rc.

Geschwindmörser, hat Georg Winter zu AugsburgIZ43 erfunden, v. Stetten Auzsb. I. 235.

Geschwjndpfeifen, die aus Schilfrohren, mit Anfeue-rungs-Zeuge angefüllt, bestanden, welche in das Zünd-loch auf die vorher mit einem Durchschlag geöffneten Pa-trone gesetzt wurden, sind eine Erfindung des Artillerie-Obristen Geister, und wurden zuerst von ihm in derBelagerung von Brüssel, 1697 angewendet. HoyerGesch, d. Kriegsk. II. 43.

Geschwindschießen. Die Kunst, in kurzer Zeit meh-rere Schüsse aus dem Feuergewehr zu thun, ohne erstdazwischen wieder laden zu dürfen. Diese Erfindungwird dem Prinzen Rupert von der Pfalz, (geb. i6iy.gest. 1682 ) und dem sächsischen Ingenieur Gründlerzugeschrieben. Auch thaten sich Franz Carl OmauSund Ludw. Wiedemann, als Erfinder in dieser Kunsthervor. Joh. Melch. Wetschgy (geb. zu Augsburg ,1687. gest. 1730,) erfand auch ein Schießgewehr, ausdem mit Einer Ladung mehrmals geschossen werden konn-te: Fabric. allgem. Hist. d. Gelehrs. I. 494. III.1041. 1042. v. Stellen Erläut. der in Kups. gest.Borst. a. d. Gesch. d. Reichsst. AugSb. 2H.

Gesellschaften, gelehrte. — Schon im PredigerSalomo , 12, n. findet man Spuren einer gelehrten Ge-sellschaft, worin Salomo Präses war. — Zu Baby-lon, Orchoe, und Borsippe, wo die Ehgldäer Schu-len halten, sollen auch gelehrte Gesellschaften gewesenseyn. — Unter den Römern hielten Cicero, Mäcen«. a. gelehrte Gesellschaften. — In den frühern Zeit-räumen (s. Zeitraum) waren dergleichen Institute selten.